Finanzierung und Förderung

BAFA – Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Die Nutzung erneuerbarer Energien, z. B. durch Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Biomasseanlagen wie Pelletöfen, wird auch durch das „Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.

Informationen: www.bafa.de

KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau

 Die umfangreichsten Förderprogramme werden durch die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereitgestellt. Die Antragstellung für eine KfW-Förderung kann über alle Sparkassen und Banken erfolgen. Die Förderungen werden in Form von zinsgünstigen Darlehen, Tilgungszuschüssen oder als direkte Zuschüsse gewährt. Die KfW fördert vor allem Sanierungsmaßnahmen, die das Haus zum KfW-Effizienzhaus (siehe S. 10) machen. Darüber hinaus sind aber auch Einzelmaßnahmen (zur Wärmedämmung oder zur Modernisierung der Anlagen-
technik) und Kombinationen aus Einzelmaßnahmen förderungsfähig. Hierfür werden bestimmte Anforderungen an die Bauteile gestellt und neuerdings auch an die Bauausführung und die Baubegleitung bzw. Energieberatung. Bauherren sollen damit die Sicherheit erhalten, dass der gewünschte Effizienzhausstandard in der Praxis auch tatsächlich erreicht wird.

Informationen: www.kfw.de

Förderung durch den Freistaat Bayern und die Regierung von Oberbayern
Der Freistaat Bayern fördert die Einsparung von Energie und den vermehrten Einsatz regenerativer Energien auf vielfältige Weise. Die Konditionen dieser Förderprogramme orientieren sich teilweise an den KfW-Förderprogrammen. Die Zuständigkeit liegt beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Anträge können bei der Regierung von Oberbayern gestellt werden.

EnergieBonusBayern – 10.000-Häuser-Programm

Mit dem EnergieBonusBayern unterstützt der Freistaat Bayern seine Bürgerinnen und Bürger bei energetischen Maßnahmen an ihren Wohngebäuden. Konkret geht es um innovative Heizungen und Speicher und um die bessere Integration von Ein- und Zweifamilienhäusern in das zukünftige Energiesystem. Zielgruppe sind Eigentümer und Bauherren selbstgenutzter Ein- und Zweifamilienhäuser (einschließlich Reihenhäuser). Das „10.000-Häuser-Programm“ gliedert sich in zwei eigenständige Teile:
•    Im Programmteil „EnergieSystemHaus“ ist eine energetische Sanierung oder ein energieeffizienter Neubau und die entsprechende Förderung als KfW-Effizienzhaus Basisvoraussetzung: Sanierung mindestens KfW-Effizienzhaus 115, Neubau mindestens KfW-Effizienzhaus 55.
•    Der zweite Programmteil „Heizungstausch“ fördert den vorzeitigen Austausch von veralteten, ineffizienten Heizkesseln durch moderne Heizanlagen. Förderungsvoraussetzung sind hier:
•    Alter der zentralen Anlage von 25 bis unter 30 Jahre
•    Altanlage noch funktionstüchtig
•    hydraulischer Abgleich des neuen Heizsystems
•    Betrieb einer effizienten Heizungsumwälzpumpe

Informationen und Antragstellung finden Sie hier.


Strom einspeisen

Wenn Sie eine Photovoltaikanlage oder ein Blockheizkraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung) planen, gehen zusätzlich zu den Förderungen die möglichen Einkünfte durch die Einspeise- und Eigenverbrauchsvergütung bei der Stromeinspeisung auf Ihr Konto. Maßgeblich dafür sind die Regelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG).